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WiN-Academy: Wissenschaftlicher Nachwuchs an der Universität Bayreuth

Promotion - Postdoc - Habilitation

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Termine

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*Alles Kultur, oder was? Interkulturalität und Diversity an der Hochschule ​(Promovierende)

11.-12. Juni 2021
Online

Uhrzeit: 9:00-17:00 Uhr

Trainerinnen: Jana Bialluch, Dr. Jessica Haß
Sprache: Deutsch
Qualifikationsbereiche
Anmeldung: bis 28. Mai 2021
für Mitglieder der University of Bayreuth Graduate Schoolhttps://baydoc.uni-bayreuth.de

Hochschulen werden immer vielfältiger – eine Bereicherung, die besondere innovative Potentiale entfalten, aber auch zu Konflikten führen kann. Studieren und Arbeiten an der Hochschule erfordern deshalb immer auch eine Auseinandersetzung mit kultureller Differenz. Dabei verlaufen Differenz„linien“ weder linear noch ausschließlich entlang der Grenzen von Gesellschaften oder Ländern. Vielmehr trägt jede und jeder von uns eine Vielfalt von Kulturen in sich. Welche Spuren Herkunft, Geschlecht und Milieu in unserem Lebenslauf und Verhalten hinterlassen können, ist individuell verschieden. Doch auf die eine oder andere Weise beeinflussen unsere kulturellen Zugehörigkeiten in ihrem komplexen Zusammenspiel unsere Wahrnehmung, Werte und unsere Kommunikation.

Wie können wir als Lehrende unterschiedliche Lernkulturen, vielfältige Lebensentwürfe, Orientierungen und Voraussetzungen unter den Studierenden berücksichtigen? Was können wir für ein diskriminierungsfreies und geschütztes Studien- und Arbeitsumfeld tun? Und wie arbeiten wir erfolgreich in internationalen und interdisziplinären Forschungsteams zusammen?

An insgesamt vier Trainingstagen beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen und Chancen, mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten sowie mit Konflikten und Synergien, die sich in einem durch Interkulturalität und Diversität geprägten Umfeld ergeben. Spielerisch und anhand alltäglicher Beispiele erkunden und hinterfragen wir Strukturen sowie unsere eigene Wahrnehmung. Wir diskutieren und erproben miteinander Strategien des Umgangs und Zusammenarbeitens.

Inhalte:

  • Kultur, kulturelle Prägung, Interkulturalität
  • Gesellschaftliche Vielfalt und Diversität an der Hochschule
  • Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung
  • Macht und Sprache
  • Diskriminierungsfreie Zusammenarbeit
  • Kommunikation in vielfältigen Teams
  • Interkulturalität in der Lehre

Qualifikationsziele

Die Teilnehmenden erarbeiten und erproben Strategien, Kommunikations- und Arbeitsformen für das Lehren und Arbeiten in einem von Diversität geprägten Umfeld.

Trainerinnen                                                                                                                                                                         

Jana Bialluch, M.A., studierte Soziologie und Germanistik und forschte zu Geschlechterverhältnissen in der Arbeitswelt. Sie arbeitete anschließend in Kommunikationsabteilungen an Universitäten, bei einer Kulturinstitution und in verschiedenen NGOs. Derzeit ist sie für eine Organisation tätig, die Schulen darin unterstützt, sich gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung zu engagieren. Als Trainerin (Ausbildung bei artop - An-Institut der HU Berlin) arbeitet sie unter anderem zu den Themen Antidiskriminierung, Teamkommunikation und Rollenverständnis.

Dr. Jessica Haß studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin und Burgos, Spanien. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Beauftragte für Erasmus+ und Auslandspartnerschaften an der Universität der Künste Berlin. Sie lehrt und forscht schwerpunktmäßig zu Fragestellungen interkultureller Kommunikation. Daneben ist die zertifizierte Hochschuldidaktin seit mehreren Jahren vorwiegend als interkulturelle Trainerin (u. a. Ausbildung bei artop – An-Institut der HU Berlin) tätig, bietet aber auch Trainings und Coaching zu weiteren Themen an. Ihre Promotion zum Thema „Stereotype im interkulturellen Training“ hat sie 2019 abgeschlossen. 

*Anrechenbarkeit im Rahmen des Auftaktseminars

Aus Gründen des Respekts und der Fairness allen Teilnehmenden und den Workshopleitenden gegenüber gelten Teilnehmende, die mehr als 10 % des Workshops verpassen als nicht anwesend. Sie erhalten somit kein Zertifikat und können den betreffenden Workshop weder für die Freischaltung von Geldern noch den Erwerb weiterführender Qualifikationen geltend machen.

Verantwortlich für die Redaktion: Eva Querengässer

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